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Hamburg Port
Consulting
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Die maritime Digitalisierung ist unaufhaltsam auf dem Vormarsch. Spätestens das Corona-Jahr 2020 brachte den Weckruf für die Branche, der den entscheidenden Anstoß zum Handeln gab. Das strategische Ziel ist offensichtlich: bestehende Terminalsysteme zu verbinden, um einen reibungslosen Informationsfluss innerhalb der maritimen Lieferkette zu ermöglichen. Die effektive Kommunikation innerhalb aller Systeme und Stakeholder ist eine Vision, die zwar in Sekundenschnelle niedergeschrieben ist, in der Praxis jedoch eine umfangreiche Vorbereitung und gut durchdachte Integrationsstrategien erfordert.

Welche Integrationsstrategien haben sich für welche Anwendungsfälle bewährt? Wie können die Terminalsysteme zuverlässig vernetzt werden? Wie kann durch die Vernetzung ein Mehrwert für Terminalbetreiber erzielt werden? Wie kann die Digitalisierung dazu beitragen, dass auch kleine und mittelgroße Hafenakteure von der Digitalisierung profitieren?

Diesen Fragen widmen sich die 2. Port Integration Days 2021, die als Hybrid-Veranstaltung am 23. und 24. Februar 2021 stattfinden werden. Die beiden Veranstalter, compacer und HPC Hamburg Port Consulting, haben eine spannende Agenda voller erfolgreicher Anwendungsbeispiele zusammengestellt. In vier Blöcken à zwei Sessions will die Veranstaltung das Thema Port Integration greifbarer machen.

Werfen wir einen Blick auf die Agenda des ersten Tages, die auf die Themen "Industrial Automation" und "Condition Monitoring und Predictive Maintenance" fokussiert.

Was bringt die digitale Zukunft für die Hafenwirtschaft? Laut Dr. Christian Langer, Chief Digital Officer der HHLA, attraktive neue digitale Geschäftsmodelle, die eine intensive Verzahnung mit der Lieferkette fördern. In seiner Keynote "Digitalisierung - Neue Geschäftsmöglichkeiten für Häfen", mit der er die Port Integration Days 2021 eröffnen wird, wird er über Chancen und strategische Ansätze nachdenken, wie die Digitalisierung für die maritime Supply Chain monetarisiert werden kann.

Im ersten Themenblock "Industrial Automation" können sich die Teilnehmer auf eine Kundenerfolgsgeschichte von compacer und dem Antwerp Euroterminal NV freuen. Die zweite Session widmet sich der angewandten IoT-Integration mit Hilfe von Sensoren unter Verwendung von Antikollisions-Laserscannern zur Fernüberwachung des Terminalbetriebs.

Im zweiten Themenblock "Condition Monitoring und Predictive Maintenance" gibt compacer einen Einblick in die Implementierung von Zustandsüberwachung bei einem Hersteller von Rädern. In der letzten Session des ersten Eventtages erwartet die Teilnehmer ein Vortrag über die angewandte künstliche Intelligenz in der vorausschauenden Wartung.

Der zweite Tag wird von Keynote-Speaker Lumir Boureanu, CEO von compacer, eröffnet. Er wird anhand unterschiedlicher Beispiele aus dem Maschinenbau und der Fertigungsindustrie verschiedene Strategien und Erfolgsbeispiele vorstellen, wie Industrie 4.0 gelingen kann. Dabei wird er auch auf die Trends und die Notwendigkeit des Querdenkens aufmerksam machen. Aus seiner Sicht ist die digitale Transformation kein einmaliges Projekt, sondern eine fortlaufende Strategie, die immer wieder neu bewertet und angepasst werden muss.

Im dritten Themenblock der Port Integration Days 2021 werden wir die Möglichkeit aufzeigen, neue Technologien zu nutzen, um eine größere Transparenz zu gewährleisten, wenn es um ein effektives Energiemanagement geht. Die Teilnehmer werden die SCADA-Software und Visualisierungsplattform kennenlernen und erfahren, wie sie ein Situationsbewusstsein mit einheitlichen, Echtzeit-, historischen und Alarminformationen für ein effektives Energiemanagement bietet. Die folgende Präsentation ist ein Kundenbericht über den Einsatz von Datenintegrationsplattformen auf dem HHLA TK Estonia Terminal zur Förderung eines effektiven Energiemanagements gemäß ISO 50001.

Nach einem intensiven Blick darauf, wie man Systeme mit Systemen verbindet, wird sich die Veranstaltung in ihrem vierten Themenblock darauf konzentrieren, wie man Stakeholder innerhalb eines Hafens oder Terminals effektiver vernetzt.

In der ersten Sitzung werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) mit größeren Interessengruppen innerhalb einer Hafengemeinschaft organisiert und verbunden werden können, um so allen Interessengruppen den gleichen Zugang und die gleiche Sichtbarkeit der Ladungsflussinformationen innerhalb der Lieferkette zu ermöglichen. Die Teilnehmer können sich darauf freuen, aus erster Hand von der Implementierung eines Multi-Port-Community-Systems zu lernen. Ein Kundenerfolgsbericht über die Implementierung eines Terminal-Community-Systems im Container Terminal Odessa wird diesen Block abschließen.

Die Veranstaltung bietet ausreichend Zeit für Frage-Antwort-Diskussionen mit allen Experten.

Zur Registrierung besuchen Sie bitte die Veranstaltungshomepage und füllen das Registrierungsformular aus: https://bit.ly/3a3Svlz

Wir freuen uns auf Sie!

 

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