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Hamburg Port
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Proteste haben den Containerterminal von Port Sudan stillgelegt. Zuvor war am 21. September ein versuchter Staatsstreich gescheitert, wie die sudanesische Regierung berichtete. Die deutsche Regierung hat in einer Erklärung das Engagement der sudanesischen Regierung für die Fortsetzung des Übergangs- und Reformprozesses begrüßt. 

Das Land befindet sich seit dem Sturz des früheren Staatschef Omar al-Bashir im April 2019 im Umbruch und leidet unter wirtschaftlicher Not. Das Ziel ist, den Sudan nach jahrzehntelangen Konflikten hinter einer Übergangsregierung zu vereinen, die das Land reformen und für die Verbesserung der wirtschaftlichen und sozi-ökonomischen Situation sorgen soll. 

Die sudanesische Regierung hatte Maßnahmen zur Effizienzverbesserung des Hafens ergriffen und im Juni dieses Jahres HPC beauftragt, die Produktivität und Leistungsfähigkeit des South Port Container Terminal (SPCT) zu erhöhen. 

HPC ist seit Juni mit einem Team von Terminal Experten vor Ort. „Alle Kollegen sind wohlauf und wir setzen unsere Arbeit fort“, vermeldet Projektleiterin Christina Prieser. „Wir stehen im engen Austausch mit den Kollegen und bewerten die Lage regelmäßig. Solange es möglich ist, können und werden wir uns dafür einsetzen, den Containerhafen in seiner Bedeutung als wirtschaftlichen Motor für die Entwicklung der Region und des gesamten Landes zu stärken. Trotz der mit den Umständen verbundenen Schwierigkeiten kommen wir gut voran.“ 

In den ersten 100 Tagen der Zusammenarbeit sind die Inspektionen der Kräne abgeschlossen worden; die Vorbereitungen notwendiger Reparaturen der Umschlaggeräte laufen. Weitere Schwerpunkte der HPC-Tätigkeiten sind die Verkürzung der Wartezeiten der Schiffe sowie die Verbesserung der Betriebsabläufe. 

„Es bleibt noch viel zu tun“, bilanziert Christina Prieser. „Doch das Potenzial ist enorm und die Motivation unseres Teams wie auch das von SPC ist weiterhin hoch. Uns eint das Ziel und die Aussicht, die gewünschten Leistungsverbesserungen gemeinsam zu erreichen.“

 

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