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Im Juli/August 2018 beauftragte die Weltbank HPC mit zwei Projekten am Tanganjika-See, dem längsten See der Welt:

  1. Bewertung des Potenzials von verbesserten und privat betriebenen Fährdiensten und
  2. Machbarkeitsstudie für die Einrichtung eines Such- und Rettungsdienstes (SAR) auf dem See

Das Ziel

Mit der ersten Studie untersucht HPC das Potenzial für die Entwicklung und den Betrieb von regulären Passagier- und Frachtfährdiensten, die die Anrainerstaaten Burundi, Demokratische Republik Kongo, Tansania und Sambia auf Strecken verbinden, die derzeit nicht oder nur selten bedient werden. Die Studie prüft die Möglichkeiten, Fracht von der Straße auf die Binnenschifffahrtsrouten zu verlagern und so möglicherweise die Effizienz der Transporte zu erhöhen.

Mit der SAR-Studie ermitteln und bewerten wir kosteneffiziente technische und institutionelle Möglichkeiten zur Einrichtung eines Such- und Rettungsdienstes (SAR) am Tanganjikasee. Das vorgeschlagene System besteht aus einem Kommunikationsnetz, das alle Verkehrsflächen am See abdeckt, Seenotrettungszentralen (MRCC), die für die Koordination aller SAR-Aktivitäten am See zuständig sind, sowie von SAR-Einrichtungen, von denen aus Such- und Rettungsaktivitäten erfolgen sollen.

Unsere Herausforderung

Unser multidisziplinäres, internationales Expertenteam wird in den kommenden Monaten beide Projekte gleichzeitig bearbeiten. Für das SAR-Projekt kooperiert HPC mit der International Maritime Rescue Federation (IMRF), der auch die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) angehört. Somit stellen wir jahrzehntelange, praxiserprobte Fachexpertise für das Projekt bereit.

 

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