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In ihrem letzten Weltinvestitionsbericht listete die Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD) über 5.300 derzeitige Sonderwirtschaftszonen (SWZ) in über 140 Volkswirtschaften auf. Von diesen wurden in den letzten fünf Jahren etwa 1.000 entwickelt. Weitere 500 neue Zonen befinden sich auf dem Reißbrett, müssen aber noch gebaut werden. Weltweit arbeiten zwischen 90 und 100 Millionen Menschen in SWZ, die sich meist in unmittelbarer Nähe von Seehäfen, Flughäfen oder Grenzkorridoren befinden. Angesichts eines solch rasanten Wachstums ist es offensichtlich, dass die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie in der Rezession der Geschäftsaktivitäten in den SWZ besonders sichtbar werden.

Angesichts des dringend erforderlichen Wandels hin zu nachhaltigen Lösungen im maritimen Sektor überdenken die Hafenbehörden die Art und Weise, wie sie ihre Geschäfte zugunsten umweltfreundlicherer Prozesse führen können. Gemeinsam mit den Reedereien schließen sie sich den weltweiten Bemühungen an, die verabschiedete IMO-Strategie zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen (THG) im Seeverkehr bis zum Jahr 2030 um 40% zu erfüllen.

Mit Wirkung zum 1. September 2020 verändern sich Zuständigkeiten bei HPC.

Vor mehr als 10 Jahren traf die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise ganze Volkswirtschaften. Zu diesem Zeitpunkt war ich Student der Transportökonomie. Als Bestandteil unserer Statistikkurse habe ich gelernt, Modelle anzuwenden, die auf Basis von historischen Daten zukünftige ökonomische Ergebnisse wie die Wirtschaftsleistung prognostizieren. Ich habe gelernt, dass dieses Vorgehen eine erhebliche Einschränkung hat – diese Modelle können nämlich keine strukturellen Veränderungen prognostizieren. Die derzeitige Covid-19-Situation erinnert mich an das, was wir eine Dekade zuvor gesehen haben: Je länger ein bestimmter Trend anhält, desto mehr tendieren Menschen dazu, sich auf die historische Entwicklung zu stützen, um zukünftige Ergebnisse vorherzusagen. Meiner Meinung nach sind die Pandemie und die daraus resultierende Rezession nur ein weiteres Beispiel für die Grenzen vieler Prognosevorhaben.

Befinden wir uns gerade am Tiefpunkt der Corona-Krise, geht es mit der Wirtschaft wieder aufwärts, oder wird es noch schlechter? Mit dieser Verunsicherung umzugehen und mit einem gut durchdachten Konzept auf diese speziellen Zeiten zu antworten, steht gegenwärtig im Fokus von Kommunen, Städten und Ländern sowie Unternehmen und Konzernen.

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