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HPC hilft Tansania, den Personal- und Trainingsbedarf im Seeverkehrssektor zu ermitteln

Tansanias Seeverkehrssektor von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung von Logistikdienstleistungen und spielt so eine Schlüsselrolle bei der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung des Landes.

Außerdem dient Tansania als Handelsdrehscheibe und Transportkorridor für die benachbarten Binnenländer. Die Weltbank hat nun den Tanzania Transport Corridor for Growth Multi-Donor Trust Fund initiiert, mit dessen Hilfe die Infrastruktur entlang dieses wichtigen Korridors auf allen Ebenen verbessert werden soll.

Das Ziel

Ziel der angestrebten Verbesserungen ist die wirtschaftliche Stabilisierung der gesamten Region und damit auch die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen.

Gut qualifiziertes Personal spielt eine große Rolle, wenn es darum geht, Tansanias Dienstleistungen in dieser Branche auf internationalen Standard zu bringen. Mit dem aktuellen Projekt tragen wir dazu bei, die Personalbasis im Seeverkehrssektor zu stärken: Wir haben die spannende Aufgabe, die Qualifikationen der Arbeitskräfte in Tansanias Seeverkehrssektor zu bewerten und daraus den zukünftigen Bedarf der Branche abzuleiten.

Unsere Herausforderung

In Tansania haben sich einige Trainingsinstitute im Seeverkehrssektor etabliert. Mit Unterstützung der Weltbank können nun der Schulungsbedarf sowie die Kapazitäten, Ressourcen und Lehrpläne dieser Bildungseinrichtungen bewertet werden.

Bei der Beurteilung von Tansanias Arbeitsmarkt wird HPC prüfen, ob die Trainingsinstitute in der Lage sind, den Bedarf der Hafen- und Seeverkehrsindustrie zu decken. Auf Basis dieser Bewertung arbeiten wir Businesspläne für die vier großen Schulungsanbieter aus, die genau auf die Anforderungen der Branche und des Marktes zugeschnitten sind.

 

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HPC und Sellhorn unterstützen die Regierung von St. Lucia bei der Entwicklung einer effizienten Organisation des Infrastruktur-Ministeriums

St. Lucia liegt im karibischen Hurrikangürtel. In den letzten Jahrzehnten haben Naturkatastrophen wiederholt erhebliche Schäden an der Infrastruktur des Landes verursacht, wodurch auch wesentliche Dienstleistungen gestört und Rückschläge für die wichtigsten Wirtschaftsbereiche verursacht wurden. Um die Anfälligkeit von St. Lucia für wetterbedingte Katastrophen zu verringern, möchte die Regierung in ihrer Abteilung für Infrastruktur, Häfen und Energie (DIPE) eine Organisationsstruktur implementieren, die effiziente Katastrophenschutzmaßnahmen ermöglicht und im Notfall schnell und flexibel reagiert.

Das Ziel

Um das Land gegen Naturkatastrophen zu wappnen, ist die Regierung von St. Lucia derzeit dabei, das von der Weltbank finanzierte Projekt zur Verringerung der Katastrophen­anfälligkeit bzw. das Pilotprogramm für Klimaresilienz (DVRP/PPCR) umzusetzen. Die DIPE spielt in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle, da sie die verantwortliche Stelle ist, um Naturkatastrophen zu mildern und dafür zu sorgen, dass Schäden begrenzt bzw. so schnell wie möglich behoben werden. HPC wurde gemeinsam mit unserem Partner, der Sellhorn Ingenieurgesellschaft, beauftragt, eine umfassende Strategie für die erfolgreiche Umsetzung und Steuerung der Aufgaben im Zusammenhang mit DVRP/PPCR im Ministerium zu entwickeln.

Unsere Herangehensweise

In einem ersten Schritt wird das Konsortium die aktuelle Organisationsstruktur sowie die verfügbaren Mitarbeiter, Ausrüstung und Einrichtungen der Abteilung bewerten. Auf Basis dieser Bewertung erarbeiten wir Empfehlungen für die Entwicklung von Organisation, Management und Betrieb. Dabei berücksichtigen wir auch Aspekte zu Bedarf und Ausbildung von Arbeitskräften, Empfehlungen zur Nutzung vorhandener technischer Ressourcen sowie zur Jahresplanung. Als Ergebnis werden wir einen umfassenden Entwicklungs- und Schulungsplan mit besonderem Augenmerk auf die Umsetzung des Plans zur Verringerung der Katastrophenanfälligkeit präsentieren. Dieser soll die Fähigkeit der Regierung verbessern, auf Naturkatastrophen zu reagieren.

 

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Erster Containertransport auf dem Ganges mit Unterstützung von HPC

Seit Anfang 2017 berät HPC Indiens Nationale Binnenwasserstraßenbehörde (IWAI - Inland Waterway Authority of India) bei der Umsetzung von Binnenschiffstransporten auf dem National Waterway-1, der unter anderem weite Teile des Ganges umfasst. Indien hat eine Jahrtausende währende Kultur, den heiligen Fluss Ganges für kulturelle, soziale und wirtschaftliche Zwecke zu nutzen.

Das Ziel

Durch die Überlastung der Straßen- und Schienenverkehrsinfrastruktur soll der Transport mit großen Binnenschiffen nun nach europäischem Vorbild und mit Unterstützung der Weltbank intensiviert werden. Der Transport von Containern stellt eine bedeutsame neue Etappe in der Entwicklung von Binnenschiffstransporten auf Indiens National Waterway-1 dar.

Unsere Herausforderung

Gemeinsam mit einem lokalen Partner bringt HPC in diesem noch jungen Markt Verlader und Binnenschiffsbetreiber zusammen und organisiert die Verladung sowie den Vor- und Nachlauf zu den Ladestellen. Nachdem in den letzten eineinhalb Jahren überwiegend Massengüter wie Baustoffe, Futtermittel und Holz transportiert wurden, wurde nun zum ersten Mal die Verladung von insgesamt sechzehn 20‘-Containern für einen großen Getränkehersteller von Kolkata im Osten Indiens nach Varanasi (ca. 1.400 km entfernt) organisiert. Bereits 2015 war HPC an der Machbarkeitsstudie für dieses Terminal beteiligt. Premierminister Modi und Verkehrsminister Gadgarin werden den Transport im Zuge der Eröffnung des ersten Container-Binnenschifffsterminals Indiens am 11. November in Varanasi in Empfang nehmen.

 

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Port Innovation Conference bei HPC ein voller Erfolg

Am 16. und 17.10.2018 waren HPC und SAP Gastgeber der Port Innovation Conference, die bei uns am Container Terminal Altenwerder (CTA) stattfand. HPC hatte die Fachveranstaltung gemeinsam mit dem renommierten Softwarehersteller organisiert. Eingeladen waren Operations- und IT-Manager sowie Geschäftsführer diverser internationaler Hafen- und Terminalbetreiber. Rund 30 Vertreter aus dem Mittleren Osten, Afrika, verschiedenen Teilen Europas und Repräsentanten von deutschen Hafenstandorten sind der Einladung gefolgt.

Worum es uns ging

Die Konferenz stand ganz im Zeichen von Digitalisierung, Vernetzung und der Integration entlang der Lieferkette. HPC als eines der führenden Beratungsunternehmen in der globalen Hafen-, Transport- und Logistikbranche und SAP als weltweit tätiger Softwareanbieter für die Industrie gaben Einblicke in Best Practice-Projekte und innovative Lösungsansätze für Hafen- und Terminalmanagement. In verschiedenen Konferenz-Sessions wurden Schwerpunkte wie aktuelle Trends im Hafen- und Terminalbetrieb, Optimierungspotenziale, Prozesssimulationen, Operating-Systeme oder Asset-Management thematisiert. Zum Programm gehörte außerdem eine CTA-Terminaltour.

Resonanz

Die Resonanz der Teilnehmer nach beiden Tagen war durchweg positiv. Im Rahmen der verschiedenen Sessions wurden viele Fragen gestellt, und es fanden intensive Gespräche statt. „Genau das wollten wir erreichen. Dieser intensive Erfahrungsaustausch ist für alle Beteiligten sehr wertvoll“, sagt Dr. Alexis Pangalos von HPC, der für die Organisation der Konferenz verantwortlich zeichnet. „Eine Folgeveranstaltung, möglicherweise an einem anderen Standort, ist durchaus denkbar.“

 

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Forschungsprojekt INTERACt gestartet

Da die Entwicklung autonom fahrender LKW zuletzt in einem hohen Tempo vorangeschritten ist, ist davon auszugehen, dass solche Fahrzeuge in den kommenden Jahren zur Serienreife gebracht werden. Um die Vorteile des autonomen Fahrens entlang der gesamten Transportkette nutzbar zu machen, ist es jedoch unverzichtbar, die vornehmlich für das autonome Fahren auf öffentlichen Straßen entwickelten Fahrzeuge auch auf Terminalarealen einzusetzen und in die dortigen Betriebsabläufe einzubinden. Auf Basis dieser Motivation fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) dieses Projekt im Rahmen seines IHATEC-Programms. Neben HPC sind CTD Container Transport Dienst und das Institut für Technik der Informationsverarbeitung (ITIV) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) als Konsortialpartner in das Projekt eingebunden.

Das Ziel

Zusammen mit CTD und KIT untersucht HPC im Rahmen einer Machbarkeitsstudie und einer sich daran anschließenden Lückenanalyse, inwieweit es möglich ist, autonom fahrende Lkw sowohl auf öffentlichen Straßen als auch auf geschlossenen Terminalarealen einzusetzen. Dabei spielen technische, operative und rechtliche Anforderungen sowohl an die Fahrzeuge, als auch an die beteiligten Transportdienstleister und Terminals eine Rolle. Das Ergebnis der Studie wird eine Roadmap sein, die die notwendigen zukünftigen Entwicklungsschritte skizziert.

Unser Lösungsansatz

In einem ersten Schritt analysiert das Konsortium die Anforderungen an einen autonom auf einem Terminal fahrenden Lkw. Im zweiten Schritt werden ausführlich der aktuelle Stand der Technik des autonomen Fahrens von Lkw sowie bereits absehbare Entwicklungen recherchiert.

Anschließend wird in einer Machbarkeitsstudie überprüft, inwieweit es bereits möglich und sinnvoll ist, autonome Lkw entlang der gesamten Transportkette einzusetzen. Dabei werden verschiedene realistische Einsatzszenarien nicht nur auf Containerterminals, sondern auch auf anderen Logistikarealen untersucht.

Im Rahmen einer Lückenanalyse wird dann skizziert, welche technischen und rechtlichen Gründe derzeit noch gegen den Einsatz autonomer Lkw sprechen. Die notwendigen Entwicklungen werden systematisch in einer Roadmap zusammengefasst.

 

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